Hilfe zur Dateneingabe: Unterschied zwischen den Versionen

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(EAN-Code)
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Sollte der Tonträger keinen Barcode aufweisen, dann ist auch keine EAN-Nummer einzutragen - selbst wenn ein EAN-Code aus der Katalognummer "abgeleitet" oder im Falle einer Promo-CD von der regulären Version übernommen werden könnte.
 
Sollte der Tonträger keinen Barcode aufweisen, dann ist auch keine EAN-Nummer einzutragen - selbst wenn ein EAN-Code aus der Katalognummer "abgeleitet" oder im Falle einer Promo-CD von der regulären Version übernommen werden könnte.
  
Einige ältere Tonträger, insbesondere aus den achtziger Jahren, können '''verkürzte EAN-Codes''' mit nur zehn oder noch weniger Stellen haben. Dies trifft auch für viele Tonträger zu, die über einen Musik- oder Buchclub bezogen wurden (Bertelsmann, Weltbild o.ä.). Diese Codes werden vom System zunächst nicht akzeptiert, da sie eine interne Berechnungsformel, nach der die Richtigkeit des Codes überprüft werden kann, nicht erfüllen. Derartige Codes sind nach Abschluss der Dateneingabe über den Link ''Korrigieren'' in den Datensatz einzufügen.
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Einige ältere Tonträger, insbesondere aus den achtziger Jahren, können '''verkürzte EAN-Codes''' mit nur zehn oder noch weniger Stellen haben. Dies trifft auch für viele Tonträger zu, die über einen Musik- oder Buchclub bezogen wurden (z.B. Bertelsmann). Diese Codes werden vom System zunächst nicht akzeptiert, da sie eine interne Berechnungsformel, nach der die Richtigkeit des Codes überprüft werden kann, nicht erfüllen. Derartige Codes sind nach Abschluss der Dateneingabe über den Link ''Korrigieren'' in den Datensatz einzufügen.
  
 
Sollte sich der EAN-Code nicht direkt auf dem Tonträger befinden, sondern lediglich auf der Einschweißfolie oder dem Jewelcase aufgeklebt sein, so sollte er dennoch mit eingetragen werden. In diesem Fall sollte aber unbedingt eine kurze Notiz im Bemerkungsfeld des Datensatzes hinterlassen werden, so dass andere User, bei deren Exemplar der Code nicht mehr auf dem Tonträger zu finden ist, keinen neuen Eintrag anlegen. Das gilt insbesondere auch für Importe aus dem asiatischen Raum (Japan, Südkorea etc.), wo der Barcode sich meistens auf dem sogenannten OBI-Strip befindet - einem bedruckten Pappstreifen, der dem Tonträger nur lose beigelegt wird.
 
Sollte sich der EAN-Code nicht direkt auf dem Tonträger befinden, sondern lediglich auf der Einschweißfolie oder dem Jewelcase aufgeklebt sein, so sollte er dennoch mit eingetragen werden. In diesem Fall sollte aber unbedingt eine kurze Notiz im Bemerkungsfeld des Datensatzes hinterlassen werden, so dass andere User, bei deren Exemplar der Code nicht mehr auf dem Tonträger zu finden ist, keinen neuen Eintrag anlegen. Das gilt insbesondere auch für Importe aus dem asiatischen Raum (Japan, Südkorea etc.), wo der Barcode sich meistens auf dem sogenannten OBI-Strip befindet - einem bedruckten Pappstreifen, der dem Tonträger nur lose beigelegt wird.

Version vom 3. Oktober 2007, 18:49 Uhr

Allgemeines

Dieser Artikel soll globale Fragen zur Dateneingabe und zur Vorgehensweise bei der Definition von einzutragenden Kriterien behandeln.

Er wird sich ständig im Auf- und Umbau befinden. Die hier dokumentierten Festlegungen basieren u.a. auf Diskussionsergebnissen im Musik-Sammler.de-Forum und administrativen Vorgaben des Seitenbetreibers.

Anregungen und neue Ideen zu diesem Thema sind immer gerne gesehen und können im Forum diskutiert werden.


Grundsätzliches über die Dateneingabe bei Musik-Sammler.de

Musik-Sammler.de ist eine Online-Verwaltung für Deine persönliche Musiksammlung. Dies bedeutet aber nicht, dass hier auch selbstgebrannte CDs, DVDs, kopierte Tapes oder ähnliches eingegeben werden dürfen! Auch der in Heimarbeit erstellte Sampler mit den persönlichen Lieblingsliedern hat hier keinen Platz. Nur die Eingabe von originalen Tonträgern ist erlaubt. Unter originale Tonträger fallen natürlich auch Demo-CD-R's oder -Tapes, die von Bands im Demo-Stadium genau so veröffentlicht wurden. Das gleiche gilt für Bootlegs, die in diesen Formaten veröffentlicht wurden.

Man sollte sich stets bewusst sein, dass man die Tonträger, die man hier eingibt, nicht nur für sich selbst einträgt, sondern auch für alle anderen User, die genau dieselben CDs, LPs etc. besitzen wie der Eingeber. Deshalb sollte der Eingeber die Daten so vollständig und genau wie möglich eingeben. Also bitte nicht aus Bequemlichkeit die Tracklist einfach weglassen oder Plattenlabel, Herstellungsland und Veröffentlichungsjahr grundsätzlich auf "Unbekannt" setzen! Falls der Administrator oder die Moderatoren dies bemerken, wird der Eingeber in der Regel angeschrieben und innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens um Vervollständigung seiner Datensätze gebeten. Sollte keine Reaktion erfolgen, kann es durchaus passieren, dass derartige Datensätze wieder gelöscht werden. Dies geschieht zum Wohle der Seite, insbesondere um Doppeleinträge zu vermeiden. An dieser Stelle soll auch darauf hingewiesen werden, dass man für die Dateneingaben die betreffenden Tonträger möglichst vorliegen haben sollte. Dies ist vor allem deswegen wichtig, weil der EAN/UPC-Code für die Datenbank von entscheidender Bedeutung ist. Er ermöglicht es oftmals, verschiedene Pressungen desselben Albums voneinander zu unterscheiden und andererseits erfolgt sofort nach der Eingabe des EAN/UPC-Codes eine automatische Überprüfung, ob der betreffende Tonträger schon in der Datenbank vorhanden ist. Dieser Code ist also - falls vorhanden - unbedingt mit anzugeben!

Solltest Du bemerken, dass sich Dein Tonträger nur marginal von einem Tonträger, der schon in der Datenbank enthalten ist, unterscheidet, kann es durchaus sein, dass der Eingeber des Datensatzes einen Fehler gemacht hat. In solchen Fällen bitte nicht sofort einen neuen Datensatz anlegen, sondern erstmal versuchen, den Eingeber zu kontaktieren. Häufige Fehlerquellen sind z.B. die inkorrekte Angabe des Herstellungslandes (oft wird stattdessen fälschlicherweise das Herkunftsland des Interpreten angegeben), eine oder mehrere fehlende bzw. vertauschte EAN-Ziffern, Angabe des Vertriebs anstatt des Plattenlabels usw.

Diese Punkte müssen angesprochen werden, da die oben genannten Probleme leider immer wieder auftreten. Lass Dich davon aber keinesfalls abschrecken! Solltest Du Fragen haben, kannst Du die jederzeit im Forum loswerden. Die Mitglieder der Seite haben großes Verständnis für alle Neulinge und helfen gerne. Wir haben alle unsere Anfängerfehler gemacht.

Abkürzungen

Soweit sinnvoll und möglich, sollten für Abkürzungen in Künstlernamen und Albentiteln folgende einheitliche Abkürzungen verwendet werden:

  • Feat. für Featuring
  • O.S.T. für Original Soundtrack
  • Vol. für Volume
  • Vs. für Versus

Nach jedem Punkt sollte in der Regel ein Leerzeichen folgen. (Gilt nicht für Abkürzungen wie O.S.T. oder O.M.D.)

z.B. Dr. Mabuse, Greatest Hits Vol. 1

Einige Abkürzungen in Großbuchstaben werden durch das System nach der Dateneingabe zunächst einmal in Groß-/Kleinschreibung ausgegeben. Die Eingeber werden gebeten, systembedingte "Schreibfehler" in Alben- und Tracknamen eigenständig zu korrigieren und solche bei Künstlernamen und Plattenfirmenbezeichnungen im Forum zu melden, damit diese durch einen Admin / Mod korrigiert werden können.

z.B.:

  • DJ statt Dj
  • Il statt IL
  • MC (für Master Of Ceremony) statt Mc
  • McCartney (schottische Namenszusätze) statt Mccartney

Albentitel und Tracknamen

Albentitel

Beim Albumtitel sollte sich in erster Linie an das gehalten werden, was auf dem Cover steht. Bitte auf eventuelle Satzzeichen wie Komma, Punkt, Frage-, Ausrufezeichen etc. achten!

Die systembedingte Groß-/Kleinschreibung - erster Buchstabe jedes Wortes groß, der Rest klein - kann bei Bedarf (z.B. Abkürzungen, römische Zahlen, schottische Namen etc.) nachträglich über den Korrigieren-Link im Datensatz verändert werden. Dazu in das Albumtitel-Feld die gewünschte Schreibweise eingeben und die neben diesem Feld befindliche Checkbox für Groß-/Kleinschreibung merken aktivieren.

Für den Apostroph ( ' ) ist das entsprechende Zeichen (Tastenkombination SHIFT + #) zu verwenden. Die Raute befindet sich in der Regel links neben der Enter-Taste. Bitte nicht stattdessen die Akzente ´ oder ` verwenden!

Nicht zum Albumtitel gehören beschreibende Zusätze wie z.B. Limited Edition, Deluxe Edition, US-Version, Re-Release oder ähnliches. Dafür sind bei den Besonderheiten die entsprechenden Checkboxen anzukreuzen.

Für unbetitelte Alben ist der Bandname als Albumtitel einzutragen.

(Beispiel: Das Schwarze Album von Metallica => Albumtitel: Metallica)

Bei unbetitelten Split-Veröffentlichungen sind dementsprechend die Namen der beteiligten Bands einzutragen, voneinander getrennt durch einen Schrägstrich mit einem Leerzeichen davor und danach.

(Beispiel: Split-LP von Agathocles und Lunatic Invasion => Albumtitel: Agathocles / Lunatic Invasion)

Zur Titelschreibweise von Hörspiel-, Sampler- und Heft-CD-Reihen siehe hier.

Tracknamen

Bei Tracknamen sollte sich in erster Linie an das gehalten werden, was auf dem Label der CD/LP steht, bzw. als allgemein anerkannte korrekte Schreibweise gilt (Referenzen sind z.B. Band-Homepages oder die Wikipedia). Bitte auch hier auf eventuelle Satzzeichen wie Komma, Punkt, Frage-, Ausrufezeichen etc. achten! Vor Satzzeichen soll kein Leerzeichen eingefügt werden. Abweichungen der korrekten Schreibweise auf dem Cover / Label können im Kommentar zum Datensatz dokumentiert werden.

Die systembedingte Groß-/Kleinschreibung - erster Buchstabe jedes Wortes groß, der Rest klein - kann bei Bedarf (z.B. Abkürzungen, römische Zahlen, schottische Namen etc.) nachträglich über den Korrigieren-Link im Datensatz, bzw. während der Dateneingabe verändert werden. Dazu in das Tracknamen-Feld die gewünschte Schreibweise eingeben und die neben / unter diesem Feld befindliche Checkbox für Groß-/Kleinschreibung merken aktivieren.

Für den Apostroph ( ' ) ist das entsprechende Zeichen (Tastenkombination SHIFT + #) zu verwenden. Die Raute befindet sich in der Regel links neben der Enter-Taste. Bitte nicht stattdessen die Akzente ´ oder ` verwenden!

Sollten beschreibende Zusätze wie z.B. Remix, Künstler X Feat. Künstler Y, Demo oder ähnliches den Tracknamen beigefügt sein, sind diese in eckige Klammern ( [ ] ) zu setzen. Teile von Tracknamen, die vom Autor bereits als zum Tracknamen gehörig in Klammern geschrieben wurden, sind in runde Klammern zu setzen ( () ) => Beispiel. So soll gewährleistet werden, dass Tracknamen von beschreibenden Zusätzen unterschieden werden können. Zusätze, für die bereits Checkboxen bei der Dateneingabe bereit stehen (Instrumental, Live, Cover und Hidden) werden nicht im Feld des Tracknamens ausgeschrieben. Dafür sind bei den Besonderheiten die entsprechenden Checkboxen anzukreuzen.

Cover / Artwork

Für das Cover eines Tonträgers können nur JPG-Bilder im RGB-Format hochgeladen werden. Sollten dir Bilder in einem anderen Dateiformat vorliegen, musst du sie gegebenenfalls mit einem Bildbearbeitungsprogramm in JPG's umwandeln. Die Minimalgröße der Bilder beträgt 150x150 Pixel, maximal sind 600x600 Pixel möglich. Bilder, die die Grenze von 300 Pixeln Höhe oder Breite überschreiten, werden unter Beibehaltung der Seitenverhältnisse automatisch auf 300x300 Pixel herunterskaliert.

Sollten zwei Datensätze bis auf das Cover komplett identisch sein, ist es grundsätzlich trotzdem gerechtfertigt und erwünscht, dass für die verschiedenen Coverabbildungen auch separate Datensätze angelegt werden. Bei komplett anderen Covermotiven oder -farben sollte die Unterscheidung keine Probleme bereiten. Eventuell kann man auch das Bemerkungsfeld zu Hilfe nehmen und Unterschiede, die nicht auf den ersten Blick sichtbar sind, näher umschreiben (Beispiel). Sollte es dem User jedoch aufgrund einer fehlenden Vergleichsmöglichkeit nicht möglich sein, anhand des Datensatzes zu entscheiden, welche der fraglichen Versionen er besitzt, so ist von einem zweiten Eintrag abzusehen. Ein Beispiel für solch einen Fall findet sich hier.

Als Grundregel lässt sich festhalten, dass für das Cover eine Abbildung der "äußeren Hülle" des Tonträgers verwendet werden sollte. Das heißt, bei einer CD im Pappschuber sollte ein Bild des Pappschubers hochgeladen werden, bei einem Boxset nach Möglichkeit die Box usw. Dies soll sicher stellen, dass eventuelle Besonderheiten des Tonträgers gegenüber der normalen Version auf den ersten Blick erkennbar werden.

Es ist jedoch durchaus erwünscht, dass auch Bilder aus dem "Innenleben" des Tonträgers zum Datensatz hinzugefügt werden, wenn der Tonträger dadurch besser identifizierbar wird - dafür steht dann der Link Weiteres Bild hochladen zur Verfügung. Im Datensatz erscheint nach erfolgreichem Upload ein neuer Karteireiter Weitere Bilder. Hier könnte man z.B. folgende Bilder unterbringen:

  • alle von der äußeren Verpackung abweichenden Coverabbildungen, sei es auf dem Booklet einer CD oder dem Innersleeve einer LP
  • besondere Details, die es dem User ermöglichen, den Tonträger von ähnlichen zu unterscheiden (Backcover, Vinyl-Labelaufdrucke etc.)
  • sonstige besonders schöne oder interessante Bilder (farbige Vinyls, Beilagen zu Boxsets etc.)

Vor dem Hochladen eines neuen Bildes sollte man sich unbedingt davon überzeugen, dass die gewählte Abbildung auch tatsächlich zum eingegebenen Datensatz passt. Auch nur geringe Unterschiede wie z.B. eine andere Farbe des Bandlogos oder eine eventuelle Umrandung des Covers können für den Sammler von großer Wichtigkeit sein und zu immensen Wertunterschieden führen. Darüber hinaus sollten für Tapes nicht die Cover der CD-Version verwendet werden, da diese in der Regel ein ganz anderes Format haben. Lässt sich kein passendes Cover auftreiben, sollte man entweder selbst zu Scanner oder Fotoapparat greifen oder im Zweifelsfall das Coverfeld lieber frei lassen. Falsche Coverabbildungen führen nicht selten zu unerwünschten Doppeleinträgen.

Es besteht die Möglichkeit, ein schon bestehendes Cover durch ein anderes zu ersetzen. Hierbei sollte man jedoch äußerste Vorsicht walten lassen! Es kommt leider immer wieder vor, dass Coverabbildungen, die User in mühsamer Arbeit erstellt und/oder nachbearbeitet haben, durch schlechtere oder sogar falsche Bilder ersetzt werden. Wenn du der Meinung bist, dass das bestehende Cover falsch ist, wende dich bitte zuerst an den Eingeber des Datensatzes! Vielleicht hat er eine andere Version des betreffenden Albums. Auf der anderen Seite ist es natürlich erwünscht, dass Abbildungen minderer Qualität durch bessere und größere Cover ersetzt werden.

Nach dem Ersetzen eines Bildes kann es je nach Browser dazu kommen, dass das neue Bild nicht sofort angezeigt wird. In diesem Fall einfach einmal auf Aktualisieren klicken oder F5 drücken und das neue Cover sollte erscheinen.

EAN-Code

Der EAN-Code (European Article Number) ist die meist zwölf- oder dreizehnstellige Nummer, die sich unter dem Strich- oder Barcode befindet. Nicht alle Tonträger besitzen einen solchen Strichcode - sollte er jedoch vorhanden sein, so befindet er sich in der Regel auf dem Backcover des Tonträgers. Bei der Eingabe von EAN-Nummern ist zu beachten, dass alle Ziffern eingegeben werden müssen, also auch höhergestellte oder kleiner geschriebene Anfangs- und Endziffern (siehe Bild)! Die Nummer ist in einem Block ohne Leerzeichen oder Bindestriche einzugeben.

Beispiele für EAN-Nummern

Der EAN-Code ist ein äußerst wichtiges Unterscheidungsmerkmal für die Einträge auf musik-sammler.de. Bei der Eingabe eines neuen Datensatzes erfolgt eine automatische Überprüfung, ob schon ein Tonträger mit dem gleichen EAN-Code in der Datenbank vorhanden ist. Damit sollen unerwünschte Doppeleinträge vermieden werden. Dieser Code ist also - falls vorhanden - unbedingt mit anzugeben! Dennoch ist es nicht ausgeschlossen und bei manchen Plattenfirmen sogar üblich, dass unterschiedliche Versionen eines Albums denselben EAN-Code aufweisen. So können zwei Tonträger zwar dieselbe EAN-Nummer haben, aber trotzdem in verschiedenen Ländern hergestellt worden sein. In diesem Fall ist es natürlich legitim und auch erwünscht, dass für jede Version ein separater Datensatz angelegt wird.

Sollte der Tonträger keinen Barcode aufweisen, dann ist auch keine EAN-Nummer einzutragen - selbst wenn ein EAN-Code aus der Katalognummer "abgeleitet" oder im Falle einer Promo-CD von der regulären Version übernommen werden könnte.

Einige ältere Tonträger, insbesondere aus den achtziger Jahren, können verkürzte EAN-Codes mit nur zehn oder noch weniger Stellen haben. Dies trifft auch für viele Tonträger zu, die über einen Musik- oder Buchclub bezogen wurden (z.B. Bertelsmann). Diese Codes werden vom System zunächst nicht akzeptiert, da sie eine interne Berechnungsformel, nach der die Richtigkeit des Codes überprüft werden kann, nicht erfüllen. Derartige Codes sind nach Abschluss der Dateneingabe über den Link Korrigieren in den Datensatz einzufügen.

Sollte sich der EAN-Code nicht direkt auf dem Tonträger befinden, sondern lediglich auf der Einschweißfolie oder dem Jewelcase aufgeklebt sein, so sollte er dennoch mit eingetragen werden. In diesem Fall sollte aber unbedingt eine kurze Notiz im Bemerkungsfeld des Datensatzes hinterlassen werden, so dass andere User, bei deren Exemplar der Code nicht mehr auf dem Tonträger zu finden ist, keinen neuen Eintrag anlegen. Das gilt insbesondere auch für Importe aus dem asiatischen Raum (Japan, Südkorea etc.), wo der Barcode sich meistens auf dem sogenannten OBI-Strip befindet - einem bedruckten Pappstreifen, der dem Tonträger nur lose beigelegt wird.

Manche Tonträger enthalten zwei verschiedene Barcodes - einen dreizehnstelligen EAN-Code und einen zwölfstelligen UPC-Code. Der UPC-Code (Universal Product Code) ist die amerikanische Entsprechung zum EAN-Code. In einem solchen Fall sollte der EAN-Code in das dafür vorgesehene Feld eingetragen und der UPC-Code im Bemerkungsfeld vermerkt werden (Beispiel).

Herstellungsland

Hier ist das Herstellungsland des Tonträgers selber gefragt, nicht, wo das Booklet gedruckt wurde oder Booklet, Tonträger und Case zusammengebaut wurden. Auch ist das Herstellungsland nicht automatisch mit dem Sitz des Labels oder dem Heimatland der Band identisch! Im Zweifelsfall sind diese Informationen aus zuverlässiger Quelle zu entnehmen. Findet sich kein Hinweis oder treffen die unten genannten Kriterien nicht zu, gilt das Herstellungsland b.a.w. als Unbekannt.

A - Für CDs / DVDs

  • 1. Prio: Innenring der CD (Text, Länderkürzel oder IFPI-Code Presswerk)
  • 2. Prio: Aufdruck auf der CD (Made in...)
  • 3. Prio: Aufdruck auf dem Backcover (Made in... geht vor Manufactured in... / Printed in...)
  • 4. Prio: Angabe im Booklet (Made in... geht vor Manufactured in... / Printed in...)
  • 5. Prio: Sonstige, verläßliche Angaben von dritter Seite (Homepage Künstler / Label, etc.)

B - Für Vinyl

  • 1. Prio: Matritze (Innenring der LP, etc. - "Made in...", "Manufactured in..." oder Länderkürzel)
  • 2. Prio: Aufdruck auf dem LP-Label (Made in...)
  • 3. Prio: Aufdruck auf dem Backcover (Made in... geht vor Manufactured in... / Printed in...)
  • 4. Prio: Angabe im Textsleeve, Beilage der LP (Made in... geht vor Manufactured in... / Printed in...)
  • 5. Prio: Sonstige, verläßliche Angaben

Aufgrund der Festlegung kann es beispielsweise vorkommen, daß das Herstellungsland als EU angegeben wird, auch wenn auf dem Backcover Printed in Holland oder ähnliches steht.

Katalognummer

Die Katalognummer ist ein Code aus Zahlen und/oder Buchstaben, der primär als Bestellnummer und zur internen Katalogisierung beim Label dient. Um Verwechslungen mit ähnlichen Tonträgern, die beim gleichen Label, aber dafür in einem anderen Land oder als Re-Release hergestellt wurden zu vermeiden, ist es wichtig, die Katalognummer bei der Dateneingabe mit anzugeben.

Dieser Code ist zumeist auf den Schmalseiten von LPs oder CDs/DVDs auffindbar und steht dort neben dem Band-/ Albumnamen oder dem Namen des Labels. Auch findet er sich auf dem Tonträger selber, meist fett gedruckt in der Nähe des Label-Namens. Die Katalognummer ist nicht zu verwechseln mit der EAN/UPC-Nummer, die immer im Zusammenhang mit einem Strichcode abgedruckt wird!

In jüngster Zeit ist die Katalognummer allerdings dem EAN/UPC-Code oft bis auf wenige Ziffern ähnlich oder sogar gleich. In jedem Fall sind beide Angaben immer getrennt in die jeweiligen Eingabefelder einzugeben.

Bei Vinyl-Tonträgern und Tapes kommt es vor, daß jede Seite des Tonträgers eine eigene Katalog-Nummer erhalten hat. Diese ist identisch mit der Katalognummer des Albums, ist jedoch z.B. mit dem Zusatz "-1/2" oder "-A/B" versehen. Diese Nummern gelten nicht als einzutragende Katalognummer!

Gleiches gilt für Mehrfach-CDs/DVDs oder LP-Boxen: die hier angegebenen unterschiedlichen Katalognummern für jeden einzelnen Tonträger gelten ebenso nicht als einzutragende Katalognummer! Hier ist die Katalognummer der Box oder des Mehrfach-Gebindes anzugeben.


Künstler- / Bandname

  • Die Position von Zusätzen wie The, Die oder Das wird durch das System ignoriert. Die Ablage in der Datenbank erfolgt immer nach dem Anfangsbuchstaben des folgenden Wortes im Feld Künstlername.

Personennamen

  • Namen von Personen (Vor- und Nachname) sind, gemäß der Systemvorgabe bei der Dateneingabe nach Vor- und Künstler-(Nach-)namen getrennt in die Eingabefelder eingetragen.

(Beispiel: Stevie Ray Vaughan --> Vaughan (Feld Künstlername), Stevie Ray (Feld Vorname), Ablage unter V)

  • Künstlernamen (nur Vor- oder Nachname oder frei erfundene Bezeichnung) werden in das Feld Künstlername eingetragen.

(Beispiel: Sting --> Sting (Feld Künstlername), Kein Eintrag (Feld Vorname); Ablage unter S)

(Beispiel: Adamo --> Adamo (Feld Künstlername), Kein Eintrag (Feld Vorname); Ablage unter A)

Für zweiteilige Künstlernamen, bestehend aus fiktivem Vor- und Nachnamen, ist die gleiche Vorgehensweise wie bei realen Personennamen anzuwenden.

(Beispiel: Alice Cooper --> Cooper (Feld Künstlername), Alice (Feld Vorname); Ablage unter C)

  • Namensketten

(Beispiel: Duke Ellington & John Coltrane --> Ellington & John Coltrane (Feld Künstlername), Duke (Feld Vorname); Ablage unter E (gilt ebenso für die Bindeelemente Feat., Vs., With, etc.))

(Beispiel: Tommy Shaw, Steve Howe, Billy Sherwood --> Shaw, Steve Howe, Billy Sherwood (Feld Künstlername), Tommy (Feld Vorname); Ablage unter S)

Bandnamen

  • Bandnamen ohne weitere Zusätze werden in das Feld Künstlername eingetragen.

(Beispiel: Boston --> Boston (Feld Künstlername), Kein Eintrag (Feld Vorname); Ablage unter B)

Bei Bands, die sich nach einer (realen oder erfundenen) Person benennen, diese Person aber nicht Mitglied dieser Band ist, erfolgt keine Unterteilung in Vor- und Nachname.

(Beispiel: Matt Bianco --> Matt Bianco (Feld Künstlername), Kein Eintrag (Feld Vorname); Ablage unter M)

(Beispiel: Silke Bischoff --> Silke Bischoff (Feld Künstlername), Kein Eintrag (Feld Vorname); Ablage unter S)

  • Bandnamen mit Zusätzen werden in das Feld Künstlername eingetragen.

(Beispiel: The Hooters --> Hooters, The oder The Hooters (Feld Künstlername), Kein Eintrag (Feld Vorname); Ablage unter H)

Bandnamen, die mit einem englischen unbestimmten Artikel beginnen (A oder An), werden vom System automatisch unter dem ersten Buchstaben einsortiert, der dem unbestimmten Artikel nachfolgt. Dies kann bei der Eingabe auch nicht verhindert werden. Wir haben uns aber auf musik-sammler.de geeinigt, derartige Bands unter dem Buchstaben A einzusortieren. Deswegen bitte diese Bands im Korrekturforum melden, damit der Admin oder ein Moderator das korrigieren kann.

(Beispiel: A Flock Of Seagulls --> A Flock Of Seagulls (Feld Künstlername), Kein Eintrag (Feld Vorname); Ablage unter F --> Meldung im Korrekturforum)

  • Zusammengesetzte Bandnamen werden in beide Felder eingetragen.

(Beispiel: Huey Lewis And The News --> Lewis And The News (Feld Künstlername), Huey (Feld Vorname); Ablage unter L)

(Beispiel: Jon Lord & The Gemini Orchestra --> Lord & The Gemini Orchestra (Feld Künstlername), Jon (Feld Vorname); Ablage unter L)

Bands, die nach ihrem Bandleader benannt sind, deren Name aber noch einen Zusatz wie z.B. Band, Project, Group etc. enthält, werden ebenfalls unter dem Anfangsbuchstaben des Nachnamens des betreffenden Bandmitglieds eingeordnet. Ein eventuell vorhandener Artikel (z.B. The) ist dabei mit in das Künstlerfeld (oberes Eingabefeld) einzutragen.

(Beispiel: The Brian Setzer Orchestra --> Setzer Orchestra, The oder The Setzer Orchestra (Feld Künstlername), Brian (Feld Vorname); Ablage unter S)

(Beispiel: Patti Smith Group --> Smith Group (Feld Künstlername), Patti (Feld Vorname); Ablage unter S)

Labelbezeichnung

Als Bezeichnung des Plattenlabels für die jeweilige einzutragende Veröffentlichung ist möglichst exakt die Bezeichnung zu wählen, die hinter dem (C)-Vermerk auf dem Tonträger oder der Tonträgerhülle angegeben ist. Hier handelt es sich meist um ein sogenanntes Sublabel, also um die Bezeichnung der Unterkategorie der jeweiligen Plattenfirma, die den Tonträger veröffentlicht hat.

Sollte kein (C)-Vermerk auf dem Tonträgergebinde zu finden sein, ist als Labelbezeichnung die Angabe hinter dem (P)-Vermerk einzutragen. Wenn keine Label-Angabe zu finden ist, wird als Labelbezeichnung Unbekannt eingegeben.

Die Angabe des Plattenvertriebs (Im Vertrieb von...; Marketed by...) ist nicht als Labelbezeichnung zu wählen.